{"id":129,"date":"2015-09-22T14:31:09","date_gmt":"2015-09-22T14:31:09","guid":{"rendered":"http:\/\/new.buerger-fuer-eching.de\/?page_id=129"},"modified":"2023-12-02T14:47:17","modified_gmt":"2023-12-02T13:47:17","slug":"familie-und-soziales","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/new.buerger-fuer-eching.de\/?page_id=129","title":{"rendered":"Familie und Soziales"},"content":{"rendered":"<p>In Eching, Dietersheim, Hollern, G\u00fcnzenhausen, Deutenhausen und Ottenburg leben zusammen jetzt knapp 15.000 Menschen.<\/p>\n<p>Die Bev\u00f6lkerung wird weiter wachsen, die Zahl der Senioren wird sich mehr als verdoppeln.<\/p>\n<p>Viele vom Gemeinderat getroffene Entscheidungen bestimmen wesentlich \u00fcber den Fortbestand, die soziale Ausgewogenheit und das friedliche Zusammenleben in Eching. Das Angebot an bezahlbaren Wohnungen und umweltfreundlichen Arbeitspl\u00e4tzen, sozialen Einrichtungen und Aktivit\u00e4ten, kann indirekt von der Gemeinde gesteuert werden und bewirkt unmittelbar, ob sich Kinder, Jugendliche, Familien und \u00e4ltere Menschen in Eching wohl und zu Hause f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Zum anderen sehen wir, dass viele soziale Dienste und Angebote halb oder ganz ehrenamtlich geleistet werden (z.B. Kirchen, Nachbarschaftshilfe, Tafel in Hallbergmoos) und wir wissen auch sehr zu sch\u00e4tzen, dass die Schulen und die Echinger Vereine, vor allem auch die Sportvereine, einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration und zum friedlichen Miteinander leisten.<\/p>\n<p>Deshalb ist uns deren F\u00f6rderung sehr wichtig.<\/p>\n<p>In Erg\u00e4nzung zur bisherigen F\u00f6rderung sozialer Einrichtungen und Vereine soll versucht werden, durch gezielte Ma\u00dfnahmen diejenigen zu erreichen, die bisher zuwenig angesprochen und erreicht wurden (z.B. Jugendliche und \u00c4ltere ab 65 Jahre ). Dabei hat die St\u00e4rkung des Engagements der B\u00fcrger Vorrang vor dem Ausbau zentraler, kommunaler Versorgungseinrichtungen.<\/p>\n<h3><strong>Ziele<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Weiterentwicklung Echings als lebendige, sichere, friedliche und offene Gemeinde, die Solidarit\u00e4t und Toleranz im Umgang miteinander f\u00f6rdert.<\/li>\n<li>Chancengleichheit f\u00fcr die verschiedenen Ortsteile, f\u00fcr die unterschiedlichen Nationalit\u00e4ten, f\u00fcr Schwache und Starke.<\/li>\n<li>Sicherung und Steuerung der sozialen, schulischen und kulturellen Infrastruktur.<\/li>\n<li>St\u00e4rkung von Selbsthilfe, Eigeninitiative und b\u00fcrgerschaftlichem Engagement im Bereich sozialer Dienste.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Kinder und Jugendliche<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Einf\u00fchrung von Anti-Gewalt-Projekten an allen Schulen und Ausbildung von Streitschlichtern.<\/li>\n<li>Anregung zur Einrichtung eines Jugendcafes mit entsprechender Ausstattung wie Internet, Billard, Dart, moderne Spiele.<\/li>\n<li>Aufenthaltsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Jugendliche in der Ortsmitte schaffen. Zum Beispiel am B\u00fcrgerplatz mit Sitzgelegenheiten.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Wahl eines Jugendrates ab der 7.Klasse Mittel- und Realschule: ein Vertreter pro Jahrgangsstufe, daraus Wahl eines Jugendsprechers, Neuwahl des Jugendsprechers alle ein bis zwei Jahre<\/li>\n<li>Rederecht des Jugendsprechers bei Angelegenheiten der Jugendlichen in Gemeinderatssitzungen<\/li>\n<li>1000 Euro j\u00e4hrlich f\u00fcr die Jugendlichen aus dem Etat zur freien Verf\u00fcgung<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Familien und Alleinerziehende<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Sicherung einer ausreichenden Anzahl von Tagesm\u00fcttern und Schaffung einer ausreichenden Anzahl von Krippenpl\u00e4tzen.<\/li>\n<li>Sozial gestaffelte Geb\u00fchren.<\/li>\n<li>Verst\u00e4rkte F\u00f6rderung der schulischen und au\u00dferschulischen Mittagsbetreuung f\u00fcr berufst\u00e4tige Eltern und Alleinerziehende. Darin eingebettet Deutschkurse f\u00fcr ausl\u00e4ndische Sch\u00fclerInnen, sowie deren Eltern.<\/li>\n<li>Fortf\u00fchrung des Einheimischen Grunderwerbsmodells mit deutlicher Familienkomponente zu bezahlbaren Preisen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Unterst\u00fctzung des Sch\u00fclerpatenprogramms an der Mittelschule<\/li>\n<li>Einrichtung einer Mittagsverpflegung (Mensa) an der Realschule<\/li>\n<li>Unterst\u00fctzung des Helferkreises f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>\u00c4ltere Menschen<\/strong><\/h3>\n<p>Die Bev\u00f6lkerungsentwicklung Echings war in den letzten 30 Jahren vom Zuzug junger Familien gepr\u00e4gt; das wird auch weiter so sein. Aber diejenigen, die vor 20, 30 Jahren zugezogen sind, sind heute alt oder werden es morgen sein. Die Zahl der Senioren wird sich in den n\u00e4chsten 15 Jahren verdoppeln.<\/p>\n<p>Deshalb muss ein wichtiges Augenmerk auf diese Generation gelegt werden. Ihre Erfahrungen und Kompetenzen werden bei der Weiterentwicklung der Gemeinde gebraucht. Diese Altersgruppe verbringt ihre Freizeit gerne in geselligem Beisammensein. Dies soll durch entsprechende Einrichtungen gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Einf\u00fchrung eines Erz\u00e4hlcafes<\/li>\n<li>Ausbau der Bildungsangebote und PC- und Internetkurse speziell f\u00fcr \u00e4ltere Menschen \u00fcber das Angebot der VHS hinaus, um diesen Zugang zu den modernen Informations- und Kommunikationstechnologien zu erm\u00f6glichen.<\/li>\n<li>Bei steigender Einwohnerzahl und der absoluten Zunahme \u00e4lterer Menschen m\u00fcssen bestehende Einrichtungen erweitert und die h\u00e4usliche Betreuung ausgebaut werden.<\/li>\n<li>Mehr barrierefreie Wohnungen und Single-Wohnungen in Wohngebieten (Einheimischen-Bau-Modell) zur F\u00f6rderung des Kontakts zwischen \u00e4lteren und j\u00fcngeren Menschen.<\/li>\n<li>Infotag oder Internetseite mit Angeboten f\u00fcr Senioren im sozialen und kulturellen Bereich.<\/li>\n<li>Boccia- \/ Bouleplatz als kommunikative Begegnungsst\u00e4tte am B\u00fcrgerplatz<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Weitere Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>F\u00fcr ehrenamtlich t\u00e4tige EchingerInnen kostenlose Schulungsangebote in den Bereichen Motivation, Menschenf\u00fchrung, Gespr\u00e4chsf\u00fchrung, sowie Werbung und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, um deren wichtiges Engagement anzuerkennen und zu f\u00f6rdern.<\/li>\n<li>Weiterf\u00f6rderung der bestehenden sozialen Versorgungseinrichtungen und Dienste. Koordination der betroffenen Initiativgruppen.<\/li>\n<li>Verhandlungen zur Ansiedlung von \u00c4rzten fehlender Fachrichtungen; Schaffung der r\u00e4umlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen (z.B. Verhandlungen mit der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung).<\/li>\n<li>Behindertengerechter Aus- und Umbau von Zug\u00e4ngen zu \u00f6ffentlichen Einrichtungen.<\/li>\n<\/ul>\n<h6><strong>Text: Erika Kindler<\/strong><\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Eching, Dietersheim, Hollern, G\u00fcnzenhausen, Deutenhausen und Ottenburg leben zusammen jetzt knapp 15.000 Menschen. Die Bev\u00f6lkerung wird weiter wachsen, die Zahl der Senioren wird sich mehr als verdoppeln. Viele vom Gemeinderat getroffene Entscheidungen bestimmen wesentlich \u00fcber den Fortbestand, die soziale Ausgewogenheit und das friedliche Zusammenleben in Eching. 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